Meine Sicht der Dinge: „Ich muss doch verrückt sein – aber ich kann nicht anders!“
Ich wirke seit knapp zwei Monaten nicht mehr im aktiven politischen Geschehen mit, meine Heimatstadt Erftstadt habe ich verlassen. Dennoch, ich bin ihr nach wie vor verbunden, bin weiter ein politisch interessierter Mensch. Über viele Dinge des Alltags mache ich mir weiterhin Gedanken und habe meine Sicht der Dinge. Ich kann nicht anders.
Manchmal ist ein kleiner Abstand, sowohl räumlich als auch zeitlich, gut um Dinge auch wieder aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Diese verschiedenen Erfahrungen möchte ich nutzen und in einer Art Blog immer wieder einmal meine Sicht der Dinge kund tun. Ja, auch wenn dies vielleicht verrückt ist. Aber ich kann nicht anders.
Ich glaube das ich mir über alle Jahre einen weitestgehend objektiven Blick bewahrt habe, auch und obwohl ich acht Jahre Vorsitzender der SPD und etwas mehr als neun Jahre Ratsmitglied in meiner Heimatstadt Erftstadt war. Heute kann ich viele aktuelle Geschehnisse daher aus ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten, verstehen und bewerten. Insoweit wird mein Blog wahrscheinlich sowohl für Politiker als auch „normale Bürger interessant. Für „Politiker“ um zu sehen, wie Außenstehende viele Dinge sehen und für „NICHTpolitiker“ um zu erfahren, warum manche Entscheidungen auf Anhieb vielleicht nicht immer ganz verständlich sind.
Ich bin der Überzeugung, dass die „Wahrheit“ des Lebens bunt ist, weder schwarz noch weiß. Ich möchte diesen scheinbar unüberwindbaren „Spagat“ wagen und auch Anlassbezogen bestimmte Themen aufgreifen und in meinem Blog – zum Teil auch recht schonungslos – meine persönliche Sicht der Dinge kund tun. Ich kann das, gerade weil ich mich nunmehr ohne jede Funktion und Mandat völlig frei äußern kann und mich nur mir selber gegenüber rechtfertigen muss. Vielleicht bin ich dies meiner bisherigen politischen Erfahrungen auch schuldig, weil ich womöglich auch an dieser Stelle zwar etwas verrückt bin, aber eben einfach nicht anders kann.
Ich bin zuversichtlich, dass mir mein Blog-Experiment Spaß machen wird. Ich hoffe meinen „Freunden“ und „Followern“ ebenso. Teilen und Weiterleiten des Blogs und meiner Links sind ausdrücklich erlaubt. Ich bitte jedoch schon jetzt um Nachsicht, dass ich auf etwaige Kommentare nicht immer werde reagieren können. Ich will auch nicht ausschließen, dass ich dies bisweilen auch bewusst nicht möchte, denn was ich meine, sage ich ja schon in meinem Blog, nicht in einem Diskussionsforum. Ich finde übrigens auch, dass man nicht jeden Kommentar bewerten muss. Zumindest dann, wenn auch mal Grenzen unter dem Schutz der Anonymität und Distanz durch das Netz in Form eigentlich normal üblicher zwischenmenschlichen Grenzen überschritten werden.
Das heutige Auftakt-Motto verdanke ich dabei einem Redakteur, der diesen Titel irgendwie sehr zutreffend für ein Buch (welches ich dann zu Gunsten dieses Blogs noch etwas „verschiebe“ oder auch gar nicht umsetzen werde) vorgeschlagen hat: „Ich muss doch verrückt sein – aber ich kann nicht anders“. Danke für dieses wirklich gute Motto an dieser Stelle.
Das heutige Auftakt-Motto verdanke ich dabei einem Redakteur, der diesen Titel irgendwie sehr zutreffend für ein Buch (welches ich dann zu Gunsten dieses Blogs noch etwas „verschiebe“ oder auch gar nicht umsetzen werde) vorgeschlagen hat: „Ich muss doch verrückt sein – aber ich kann nicht anders“. Danke für dieses wirklich gute Motto an dieser Stelle.
In diesem Sinne beste Grüße,
Uwe Wegner
(Uwinho)
(Uwinho)
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